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Blog, Studium und Arbeit: Wo bleibt die Zeit?

Noch bevor ich als Hamburger Deern in das „Ausland“ südlich der Elbe gezogen bin, habe ich mir schon ordentlich Pläne geschmiedet. In meinem Kopf habe ich mir ausgemalt, wie ich Blog, Studium und Arbeit perfekt kombinieren würde. Was davon geklappt hat? Nicht sonderlich viel. Meine Planung war eigentlich richtig fiktiv und vollkommen naiv von der Realität entfernt. Ich hatte so einiges einfach nicht einkalkuliert. Ja, wahrlich würde ich ja auch irgendwann einmal müde sein. Dass es trotzdem Tage geben würde, an denen ich einfach Zeit für mich brauche – ganz ohne Smartphone, Laptop und co.

Wie kann ich trotzdem die Zeit effektiv nutzen? Die Frage habe ich mir gestellt und gleich 3 Leitideen aufgestellt, die mir zumindest sehr helfen. ♥

Brainstorming, Mind-Mapping, Clustern, …

Die große Bandbreite an Kreativitätsmethoden kennt sicherlich noch jeder aus der Schule. Vor vielen Aufgaben sollten erstmal Gedanken gesammelt werden. Sie wurden geordnet und anschließend ergab sich ein guter und übersichtlicher Gesamteindruck über das nachgedachte Thema.
Meine liebste Methode ist das Brainstorming. Ich schreibe mir genau die Begriffe auf, die mir zu einem gewissen Oberthema als erstes in den Kopf kommen. Überlege ich mir zum Beispiel ein neues Outfit, sammel ich Stilrichtungen, meine aktuell liebsten Teile und Accessoires, die dazu passen würden. Und fehlt noch etwas: Oh, dann muss ich leider shoppen gehen… ups! :)

Erstell‘ dir einen Zeitplan

Ein Extra Termin-/ und Zeitplaner für deinen Blog wird dir die komplette Organisation rund um dein Berufs- bzw. Unileben erheblich erleichtern. Wieso? Weil sich keine Termine und Deadlines miteinander vermischen und du beide Dinge sehr gut auseinander halten kannst. Leg dir feste Tage vor, an denen du Beiträge veröffentlichen möchtest – ebenso aber auch Tage, an denen du dich darum kümmerst, welche vorzubereiten. Ich persönlich habe diese beiden Termine immer, wenn ich sie „last-minute“ schreibe, mit rund 2 Tagen Abstand voneinander geplant. Es kann schließlich immer sein, dass mir etwas zusätzlich einfällt oder ich meine Bilder noch einmal überarbeiten möchte. Wichtig ist und bleibt natürlich auch das Korrekturlesen, was man erfahrungsgemäß nicht direkt nach dem Schreiben von einem Text machen sollte. :)

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, habe ich meine Planung ein wenig in den Hintergrund gedrängt und einige Zeit wirklich gar nichts gepostet. Vielmehr lag dieser Fehler an meiner Vorbereitung, bei der ich Artikel vorschreibe und schon im Vorwege an Ideen arbeite. Ausschlaggebend war letztendlich die Prüfungszeit, die mich mit einem Mal so überrannt hat, dass ich mich wie in einem dichten Nebel gefühlt habe. Ich konnte nicht vorblicken, nicht zurück, um mich herum war einfach ein Nichts. Ich denke eine kleines „Entschuldigung“ ist an dieser Stelle angebracht, vielmehr zeigt es mir – und vielleicht auch dir, wie wichtig dieses Vorarbeiten ist. Nach Uni oder Arbeit noch eine weitere Zeit am Laptop zu sitzen mag anstrengend sein, weshalb ich auch gerne ersteinmal am Papier meine Worte aufschreibe und ordne.
Meine persönliche Faustformel ist es, dass ich immer mindestens 2, besser 4 Artikel im Voraus fertig habe oder nurnoch kleine Änderungen vornehmen muss. So bin ich für Engpässe gewappnet und kann mich in stressigen Phasen ganz auf die eine Sache konzentrieren. ♥

Wie gehst du mit Stress um? Was ist dein Tipp?

Fotos: Sören Lüders | www.zphoto.de

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