Der arme Student: 5 Dinge, bei denen Du viel Geld sparst

Das ewige Leiden als Student ist und bleibt einfach immer das Gleiche. Schon viele, viele Generationen vor uns haben damit umgehen müssen: Am Ende vom Geld ist noch zu viel Monat übrig. Besonders dann, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat, ganz gleich, ob man sich durch den Papier-Dschungel gekämpft hat und BaFöG erhält. Ob man arbeiten geht, Unterstützung von der Familie erhält, sich etwas angespart hat, …
Zieht man zum Studieren, in eine eigene Wohnung, dann möchte man irgendwann unabhängig sein. Mir geht es zumindest so, dass ich sehr ungerne nach Geld frage und mir lieber Varianten überlege, sparsamer mit meinen vorhandenen Mitteln umzugehen.

1. Einkaufslisten schreiben

Es gibt nichts Fataleres, als wenn man mit Hunger und komplett ohne Plan einkaufen geht. Hast Du das schon einmal probiert? Man kommt nach Hause, ist im allerschlimmsten Fall komplett pleite und vollkommen zugepackt mit Dingen, die man nur aus dem Bauch heraus mitgenommen hat.
Genau aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt, dass ich mir vorab eine Einkaufsliste erstelle und mich strikt daran halte. Natürlich weiß ich auch manchmal nicht was ich genau haben möchte. Dann steht vielleicht nur Obst auf der Liste. Hier und da doch noch einmal eine Ananas mitnehmen oder eine Tüte Chips – darum geht es aber schließlich nicht. Vielmehr macht es die Masse an Dingen, die man vielleicht sowieso nicht aufbrauchen kann, bevor sie schlecht werden. Was auch besonders hilfreich sein kann ist, wenn man statt mit einem Einkaufswagen einkauft, sich nur einen Korb schnappt. Weniger Platz = weniger Produkte im Korb. :)

2. Ein Haushaltsbuch führen / Budgets festlegen

Neben allen Spartipps ist ein Haushaltsbuch inkl. Budget die perfekte Abrundung. Du behälst den Überblick und kannst Deine Erfolge nachvollziehen, die du mit deinen Sparmaßnahmen erzielt hast. Ich habe mir selbst Kategorien erstellt, in denen ich meine Einkäufe für Lebensmittel beispielsweise von Drogerie-Produkten und Mietkosten abgrenze. Und wirklich viel Aufwand macht so ein kleines Büchlein auch nicht – direkt die Ausgabe oder Einnahme erfassen und voilá. Bei der nächsten Analyse hat man direkt alles vor sich liegen.

3. Auf günstigere Produkte zurückgreifen

Ihr merkt vielleicht schon, dass ich sehr viel über das Einkaufen an sich schreibe. Aber glaubt ihr, da gibt es mit die größten Potentiale, die wir viel zu selten ausnutzen. Noch bevor ich endgültig auf die große, weite Welt losgelassen wurde, habe ich damit angefangen, mir die Produkte und Preise genauer anzusehen. Ich habe vorher noch nie wirklich verstehen können, wieso man nicht die „angenehme Position“ im Regal bevorzugt und dort seine Produkte herauszieht. Fakt ist jedoch, dass beispielsweise die ja! Produkte von REWE einen eigens sehr hohen Qualitätsanspruch haben. Wieso also nicht eine große Festtafel machen, nur mit eben diesen Produkten? Du kannst Dir auf der REWE-Website ein Bild davon machen, was alles möglich ist – noch dazu kannst Du z.B. ein Wellness-Wochenende gewinnen, eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, … ich träume schon einmal davon. ♥

Auch im neusten Video der Supermarkt-Kette wurde die Thematik aufgegriffen, sich mit wenig Geld zu helfen zu wissen: Die Protagonistin hat die Aufgabe bekommen, auf Mallorca den günstigsten Werbespot des Jahres zu drehen. Meiner Meinung nach eine wirklich lustige Umsetzung, aber schaut selbst:

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Was ich wirklich spannend finde ist, dass die Gesamtsituation ohne Drehbuch gedreht wurde und es gar kaum ging, noch weniger Mittel zur Realisierung zur Verfügung zu stellen. Einige Behind-the-Scenes / Teaser und 2 weitere Spots teilt REWE auf ihrer Facebookseite. :) Auf jeden Fall eine coole Idee, die zeigt, dass eben mit Wenig doch auch Vieles möglich ist.

4. Vorhandene Produkte aufbrauchen / Upcycling von Kleidung

Bevor man sich neue Produkte / Kleidung kauft, sollte man sich vorerst einen Überblick darüber verschaffen, was man überhaupt noch in den eigenen vier Wänden bunkert. Aufräumen wäre dabei der erste Schritt – und zwar nicht erst dann, wenn man im Chaos nicht mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist. Vielmehr sollte man regelmäßig seine Schränke neu sortieren und stößt so immer wieder auf Dinge, die längst in Vergessenheit geraten sind. Seien es Putzmittel, die ganz nach hinten gerutscht sind, Shampoos aus dem letzten Angebot, oder die Dose Ananas, aus der man sich Abends noch schnell ein Toast-Hawaii zaubern kann. Oft verbirgt sich vieles, weil wir es nach Hunger-Einkäufen einfach nicht mehr im Gedächtnis hatten.

Auch der Kleiderschrank sollte nicht unbeachtet bleiben: Neben vielen Lebensmitteln ist auch die Schnelllebigkeit von Mode ein riesen Faktor dafür, dass man sich ständig neue Teile zulegt – oder zumindest drüber nachdenkt. Viele Stücke kann man mit einfachen Handgriffen so umgestalten, dass sie den aktuellen Trends entsprechen, neue Trends setzen oder einfach nur ein kleiner Anteil Vergangenheit wieder neu aufleben darf.

5. Low-Budget Freizeitaktivitäten

Hat dich die Sparlust gepackt? Dann lass dich von einigen Ideen mitreißen, einen unvergesslichen Tag mit Freunden zu verbringen: Und das für fast umsonst! Während sich besonders im Sommer die Freibäder bis ins Unermessliche füllen, gibt es noch immer viele Baggerseen. Und an denen uzahlt man im Regelfall auch keinen Eintritt. Eine Abkühlung für Lau ist gleich doppelt erfrischend, nicht wahr? Oder wie wäre es, wenn ihr im Garten ein Lagerfeuer macht, jemand spielt Gitarre und ihr redet, bis die Sonne wieder aufgeht. Eine Fahrradtour, durch die Wälder streifen, … Vor der eigenen Haustüre gibt es so unsagbar viele Möglichkeiten. Es muss nicht immer weit weg sein, Kino oder der nächste Club-Besuch. Heimkino mit Mikrowellen-Popcorn hat seine ganz eigenen Reize. :)

Was sind Deine besten Tipps um ein wenig an Geld zu sparen?

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HAVE YOU SEEN THIS ALREADY?

5 Kommentare

  1. Da sind gute Tipps dabei. Ein Haushaltsbuch habe ich als Studentin auch immer geführt. Auch jetzt habe ich noch eine Liste mit Fixausgaben von jedem Monat, damit ich einfach weiß, was ich zur Verfügung habe. Punkt 1 müsste ich unbedingt mal wieder einführen ;)
    Lieben Gruß,
    Jenny

    1. Lieben Dank für deinen Kommentar :)
      Ein Haushaltsbuch ist wirklich sehr hilfreich, finde es super, dass du das auch schon seit deinem Studenten-Dasein machst. :)

  2. Liebe Seija,

    da sind ein paar tolle hilfreiche Tipps dabei. Ich bin zwar kein Student, aber sparen kann man ja immer. :-) Vielleicht fange ich auch bald mal mit der Führung eines Haushaltsbuches an. Und das mit den günstigen Supermarkt-Produkten sehe ich genauso. Warum also zu teuren Marken greifen, wenn der Joghurt von ja! genauso schmeckt und zudem noch preiswerter ist?

    Liebe Grüße,
    Maria

    1. Ich freue mich, wenn du mit dem Haushaltsbuch vielleicht sogar genauso gute Erfahrungen machen kannst wie ich. :)
      Das mit den günstigeren Produkten sehe ich genauso! Letztendlich möchte ich für das Produkt bezahlen und nicht für den Namen, der drauf steht. Lieben Dank für deine Meinung. :)

  3. Deine beschriebenen Freizeitaktivitäten sind mir eh die liebsten :D Statt außer Haus feiern zu gehen, hab ich es außerdem eh lieber, wenn man bei einem Freund zusammen etwas Wein trinkt. Da kostet der Alkohol weniger und man kann sich in normaler Lautstärke unterhalten – anders als in den meisten Clubs :D

    Die andern Tipps sind alle auch sehr wahr. Für mich sind die Sparzeiten ja zum Glück schon vorbei, sodass ich gerade beim Essen nicht knausern muss. Und grad wenn man Fleisch essen möchte, find ich das wichtig. Aber natürlich gibt es auch bei Lebensmitteln günstige Varianten, mit denen man nix falsch macht.

    GLG Biene

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